Asbest

Asbest ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene, natürlich vorkommende, faserförmig ausgebildete, kristalline Minerale. Chrysotil, auch Weißasbest genannt, fand die technisch weitaus breiteste Anwendung. Weitere zum Asbest zählende Minerale sind: Krokodolith (als Blauasbest bekannt) und Amosit (als Braunasbest bekannt).

Bei mechanischer Beanspruchung oder Verwitterung (aufblühen durch Feuchtigkeit) entstehen Fasern, die über die Atmung aufgenommen werden und bis in die Lunge gelangen. Dort können sie zur Asbestose (Asbestlungenkrebs) und/oder zum Mesotheliom (Krebs im Bereich des Rippen und Bauchfells) führen.

Asbest wird in die Kategorie 1 der krebserzeugenden Gefahrenstoffe eingestuft. Dies gilt auch für asbesthaltige Zubereitungen ab einem Asbestanteil von 0,1 %. Jeweils nach Rohdichte und Asbestgehalt werden 3 Arten von Asbestprodukten unterschieden:

  • Fest gebundene Asbestprodukte (Asbestzement)

  • Schwach gebundene Asbestprodukte

  • Sonstige Asbestprodukte.

Asbest, asbesthaltige Zubereitungen und Erzeugnisse dürfen nicht in Verkehr gebracht werden. Es ist zu verhindern, dass bei ASI-Arbeiten Asbestfasern in die Umwelt freigesetzt werden. Die Demontage oder Entfernung darf nur unter Einhaltung der TRGS 519 erfolgen. Asbestprodukte sind gefährliche Abfälle und unterliegen besonderen Transport- und Entsorgungsrichtlinien

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