Künstliche Mineralfasern (KMF)

Als künstliche Mineralfasern (KMF) bezeichnet man anorganische Synthesefasern Sie werden aus der mineralischen Schmelze über unterschiedliche Düsen- oder Schleuderverfahren gewonnen. Zur Herstellung von Glaswolle werden z.B. Mischungen aus Flaschenglas oder Fensterglas (ca. 60%) mit Sand, Soda und Kalk sowie Zusätzen von Chemikalien und Flussmitteln verwendet. Zu den KMF zählen:

  • Mineralische Wollen, z.B. Glas-, Stein- und Schlackenwollen sowie keramische Wollen,

  • Textilglasfasern,

  • Endlosfasern (sog. Whisker),

  • Polykristalline Fasern.

Diese Fasern fallen unterschiedlich aus, in verschiedenen Fällen entstehen mikroskopisch kleine, lungengängige Fasern. Die Eigenschaft der jeweiligen Fasermaterialien wird durch Analysen und entsprechende Berechnungen ermittelt und durch den Kanzerogenitäts-Index (KI) ausgewiesen. Die künstlichen Mineralfasern werden gemäß KI - Index in drei Kategorien eingestuft:

  • Kategorie 2 - KMF mit einem KI ≤30, krebserzeugender Gefahrstoff

  • Kategorie 3 - KMF mit einem KI >30 und <40, krebserzeugender Gefahrstoff

  • Ohne Einstufung : KMF mit einem KI ≥ 40

Bei fehlenden Angaben zum KI-Index ist KMF in die Kategorie 2 einzustufen

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