PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)

PAK ist eine Sammelbezeichnung für eine chemische Stoffgruppe von mehreren hundert Einzelverbindungen von kondensierten aromatischen Kohlenwasserstoffen. Ihr chemisches Merkmal sind mindestens drei direkt aneinander gebundene Benzolringe. PAK entstehen bei der Erhitzung bzw. Verbrennung von organischen Materialien unter Sauerstoffmangel (unvollständige Verbrennung). Als Leitsubstanz für die Bewertung und Einstufung der PAK-haltigen Stoffe gilt die Einzelverbindung Benzo[a]pyren (BaP). BaP wird in die Kategorie 2 der krebserzeugenden Gefahrenstoffe und darüber hinaus als erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend eingestuft.

Zubereitungen gelten als krebserzeugend, wenn die Konzentration in der Zubereitung = 0,005 % beträgt. In Feststoffen entspricht dieser Prozentsatz einer Konzentration von 50 mg BaP/kg Feststoff. PAK sind meist an Staub oder Russpartikel gebunden, treten aber auch in der Luft auf, und können über die Atmung, die Nahrung oder über die Haut aufgenommen werden.

Umgang mit PAK-haltigen Produkten

Für den Umgang mit PAK-haltigen Produkten der Kategorie 2 gelten spezielle Vorschriften hinsichtlich technischer, organisatorischer und personeller Schutzvorkehrungen.

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